Google Drive a.k.a Cloud-Speicher

Google greift mal wieder ein weiteres Marktsegment an. Cloud-Speicher, also Festplatten im Web, gibt es ja wie Sand am Meer. Google mischt hier auch schon länger mit, jedoch waren zumindest für mich die Preise nicht wirklich interessant.

Gratis hat erstmal jeder Google Account 15 GB zur Verfügung, was für viele Personen mehr als ausreichend ist bzw. sein sollte. Ich erinnere mich noch an die alten Web.de Zeiten zurück, wo jeder User 12MB, also ein Bruchteil davon als Speicher zur Verfügung hat. Dort war es so, sofern man nicht Club-Mitglied ist, das man fast jeden Tag am löschen oder downloaden der Datenanhänge war, damit einem ja nicht das Postfach voll läuft. Ganz schön nervig war das, mit meinem Googlemail-Account hatte ich noch nie solche Probleme.
Hier habe ich nur für mich unrelevante Emails gelöscht, wie Werbung oder Spam. Aber Dateianhänge sind kein Problem mehr. Der einfache Zugriff und die Suche haben mir schon oft weitergeholfen.
Nunja soviel dazu…
Auf jedenfall gehören manchen Personen zu einem Kreis die Ihre Dateien auch online benötigen z.B. Fotografen oder Redakteure. Ich nutze zumindest solch ein Angebot noch bei einem anderem deutschen Anbieter, da zahle ich aktuell das 5-fache für die gleiche Menge an Online-Speicher.
Google verlangt hier für 100GB lediglich 1,99$ (US) / Monat, für einen Terabyte 9,99$ (US), und noch viel mehr Speicher, diese Angebot sind dann aber sicherlich für Agenturen oder sonst wen gedacht.
Finden kann man das Angebot, im angemeldeten Zustand unter https://www.google.com/settings/storage

Wie es mit dem Datenschutz aussieht, keine Ahnung, aber hier ist es sicher egal ob man nun bei einem deutschen Anbieter oder sonst wo ist. Sicher sind die Daten denke ich nirgends.
Ich persönlich habe meinen Vertrag beim deutschen Anbieter gekündigt und werde zum Ende der Laufzeit zu Google wechseln. Da der Dienst hier auch nutzbar für die in meinen Augen wichtigsten Dienste kombinierbar ist -> Gmail, Picasa und Drive.

Google gibt bekannt was Chrome überträgt

Google hat soeben bekannt gegeben was Ihr neuer Browser Chrome an sie überträgt. Jeder Installation wird z.B. eine Nummer zugeordnet welche auch bei jedem automatischen Update mit der Versionsnummer und Sprache mitübertragen wird.

Ebenso werden URLs und Suchanfragen zu Google übertragen, dies sei wohl notwendig um URL-Vorschläge zu ermöglichen, aber diese Funktion soll wohl auch deaktiviert werden können, auch wenn es etwas tiefer in den Menüs versteckt sein soll.

Jedoch sollen keine persönlichen Daten mitübertragen werden, so dass Google, auch wenn man interne Dienste Googles nutzt keine Verbindungen zum verhalten der User herstellen kann.

Google stellt Picasa 3.0 vor

Nicht das Google nur seinen Browser Chrome vorstellt, nein es kommt auch die neueste Version von Picasa in den Umlauf. Picasa ist vorwiegend ein Bildbetrachtungsprogramm, mit leichten Editiermöglichenkeiten wie zum Beispiel Aufhellung. Picasa ist auch eng mit der Online Version „Picasa Web Albums“ verbunden, wo man anderen seine Bilder vorstellen kann. Neu implementiert wurde z.B. eine Gesichtserkennung, was mittlerweile auch immer mehr Digitalkameras erhalten.